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Weihnachten im Schuhkarton

Gemeinde News Dezember 2020


In diesem Jahr fand die Aktion Weihnachten im Schuhkarton zum 25. Mal in Deutschland statt.

Wegen der Corona-Situation stand sie in diesem Jubiläumsjahr unter dem Motto:

„Jetzt erst recht!“

Und genau so habe ich die Saison in diesem Jahr erlebt:

So viele Menschen hatten große Freude daran, bedürftige Kinder gerade in dieser schwierigen Situation zu beschenken.

Oft wurde ich angerufen und gefragt, ob wir Schuhkartons annehmen, generell entwickelten sich daraus sehr freundliche und angenehme Gespräche.

732 liebevoll gepackte Schuhkartons wurden bei uns und den 6 Annahmestellen abgegeben, das ist die höchste Anzahl der letzten 9 Jahren; so lange bin ich in Wesel für die Aktion dafür verantwortlich, außerdem über 2.700,-Euro Barspenden.

Zu den 6 Annahmestellen gehören

· die Stadtmission Wesel

· Eheleute Voß – die sich sehr engagieren,

· Frau Beckmann aus Alpen

· Familie Neuhaus aus Suderwick

· Eheleute Neugebauer (Firma: Timeout Kitchen, Wesel)

· und Herr Stief von der Star-Tankstelle in Friedrichfeld, er war zum 1. Mal dabei.


Manche Annahmestellen bringen ihre Kartons zu uns, bei anderen müssen wir sie abholen. Fritz hat sein Auto mehrmals randvoll gepackt.

Alle Zeitungen und Radio KW haben auf die Aktion aufmerksam gemacht, ein schönes Foto von glücklichen beschenkten Kindern haben sie auch zugefügt.

Mein Mann und ich haben im Vorfeld fast 1000 Flyer und auch etliche Plakate verteilt.


Ruths Schwiegermutter hat auch in diesem Jahr wieder viele ausgefallen tolle Mützen gestrickt, Sabine Ebbers hat mit den Damen der Senioreneinrichtung St. Lukas ca. 100 Schals, Mützen, Handschuhe und Socken gestrickt und vorbeigebracht.

Andrea erzählte, dass eine ihrer Bekannten ein Spende von 1000,-- € direkt nach Berlin überwiesen hat. Ich hatte den Eindruck, dass alle mit sehr großer Freude mitgemacht haben.

Wir haben als kleines Geschenk wieder einen Kalender mit christlichen Impulsen für jeden Tag weitergegeben,

für die Kinder gab es christliche Kalender zum Ausmalen oder mit schönen Tierbildern. Nahezu alle haben dieses gerne entgegengenommen.


Wegen der Corona-Situation konnten in diesem Jahr nicht viele helfen, Andrea war an den Samstagen dabei, Karin und Böttgers am 2. Samstag und Lore und Helmut Mundil am letzten Annahmetag.

Mein Mann hat mich die ganze Zeit voll unterstützt, ohne ihn hätte ich das in diesem Jahr nicht geschafft.

75 Versandkartons wurden von der Post bei uns abgeholt, da ich immer nur 25 Stück „buchen“ kann, und jedes Mal ein Zeitfenster von 4 Stunden angeben muss, ist der Abtransport ziemlich aufwendig.

Gitti hat sich zum Glück bereit erklärt, dabei behilflich zu sein und die letzten Kartons hat sie gemeinsam mit ihrem Bruder auf den Weg gebracht.


Die Wochen sind sehr arbeitsintensiv für mich, aber es macht auch sehr viel Freude, weil man mit so vielen netten Menschen in Kontakt kommt und merkt, wie gerne sie sich an der Aktion beteiligen, teilweise schon das ganze Jahr über stricken oder nach Sonderangeboten Ausschau halten, um möglichst viel in die Päckchen zu packen.


Ich möchte mich bei allen bedanken, die geholfen, gespendet, gestrickt oder Päckchen gepackt haben.

Die Kinder, die diese tollen Geschenke erhalten, werden bestimmt überglücklich sein.

In der Regel werden sie zu einer Weihnachtsfeier eingeladen und bekommen in ihrer Sprache ein Buch geschenkt, in dem über Jesus berichtet wird.

Anschließend wird ihnen angeboten, an einem Kurs teilzunehmen, um mehr über die Liebe Gottes zu uns Menschen zu erfahren.

Kinder, die nicht daran teilnehmen dürfen, bekommen ihr Geschenk trotzdem, es wird dann zu ihnen nach Hause gebracht.

Uschi Ludigkeit








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